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Wasserhärte

Welche Wasserhärte haben Sie?

Die Wasserhärte kann von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen. In Wien beträgt die Wasserhärte etwa 6 bis 11 Grad deutscher Härte (°dH). In Salzburg liegt der durchschnittliche Wert bei 9 bis 10 °dH. Das Wiener und Salzburger Wasser kann man als mittelhartes bis hartes Wasser bezeichnen.

Die sogenannten Härtebildner, wie Calcium- und Magnesiumverbindungen, bestimmen maßgeblich die Härte des Wassers. Je höher der Gehalt dieser Mineralstoffe im Wasser ist, desto höher ist der Härtegrad (Wasserhärte). Gelöste Härtebildner können unlösliche Verbindungen bilden, die die Leitungen und technische Geräte belasten können. Insbesondere Kalk tritt bei hoher Wasserhärte häufig auf und kann die Lebensdauer von Armaturen und Waschmaschinen verringern.

Die Wasserhärte wird gemessen, indem man Millimol Calciumcarbonat pro Liter Wasser bestimmt.
Ein weicher Härtebereich liegt dann vor, wenn weniger als ca. 1,3 Millimol Gesamthärte je Liter vorliegt, dies entspricht bis zu 7,3 °dH.
Ein mittlerer Härtebereich liegt dann vor, wenn ca. 1,3 bis 2,5 Millimol Gesamthärte je Liter vorliegt, dies entspricht etwa 7,3 bis 14 °dH.
Ein harter Härtebereich liegt dann vor, wenn ab 2,5 Millimol Gesamthärte je Liter vorliegt, dies entspricht ab 14 °dH und kann über 20 °dH (sehr hartes Wasser) liegen.

 

Hartes Wasser

Österreich ist reich an hartem Wasser. Der Härtebereich des Wassers in Graz liegt beispielsweise bei 15 – 16 °dH. Dieses Wasser gilt aufgrund der Konzentration an Calciumcarbonat als hart. Hartes Wasser hat jedoch auch einige Vorteile. Hartes Wassers zeichnet sich durch einen natürlichen und angenehmen Geschmack aus. Allerdings kann es auch das Aussehen und den Geschmack von Lebensmitteln beeinflussen. Eine gesunde Wirkung entfaltet hartes Wasser, in dem es positiv auf den Blutkreislauf wirkt.

Badezusätze lassen sich mit hartem Wasser besser abspülen, doch es führt auch zu einem erhöhten Gebrauch von Waschmitteln und auch zu Verkalkungen bei Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen. Kalkablagerungen können mit Wasserenthärtungsanlagen größtenteils vermieden werden. Eine Wasserentkalkung über eine solche Anlage kann Ihre Geräte schützen, indem die Wasserenthärtung für weniger Kalzium und Magnesium sorgt.

Weiches Wasser

Für das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen ist weiches Wasser von Vorteil. Ebenso zum Waschen und bei Wasseranwendungen, bei denen Wasser erhitzt wird, da sich bei weichem Wasser deutlich weniger Ablagerungen bilden können. Bei Waschmitteln bewirkt weiches Wasser eine größere Schaumbildung.

Die Wasserhärte und die Wasserqualität wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Die geologische Lage, die Wasseraufbereitung, der Wasserversorger und das lange Leitungsnetz sind nur einige dieser Faktoren. Es empfiehlt sich daher, einen Test machen zu lassen, damit man seine Geräte optimal einstellen kann. Auf diese Weise kann man auch seinen Pflanzen die bestmögliche Pflege zukommen lassen. Wollen Sie Ihre Wasserhärte messen, dann lassen Sie eine professionelle Wasseranalyse durchführen. So können Sie neben der Ermittlung der Wasserhärte auch gleich Ihr Wasser auf Schadstoffe testen lassen.

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